Deutschland ist schön. Zumindest die Landschaft. Es gibt Gegenden, die von Vielen als sensationell empfunden werden - die Menschen, die dort leben, haben sich vielfach auf Tourismus eingestellt und leben davon und damit.
So eine Landschaft ist der Starnberger See mit dem bayrischen Voralpenland. Zum Radeln ist mir das Wetter zu unbeständig, ständig regnet es, teilweise kommen Unwetter herunter und überschwemmen die Straße.
Aber es gibt auch Regenpausen. Diese nutze ich für Ausflüge mit dem Auto 😃. Einer führt mich an Fronleichnam nach Murnau. Dort war ich als Kind in einer "Kinderkur". Davon hatte ich in meiner Kindergarten- und Grundschulzeit jedes Jahr eine im Sommer und keine guten Erinnerungen daran. Von der Kur in Murnau sind mir auch endlose "Wanderungen" bei (viel) Sonnenschein und Hitze entlang von Straßen im Kopf.
Aber ich will noch einmal dorthin, meine Kindheitserinnerungen prüfen. Der Staffelsee lockt mit schönen Wanderwegen, ein beliebtes Ausflugsziel.
Angesichts völlig verschlammter Wege verzichte ich auf eine ausführliche Wanderung und bleibe auf der asphaltierten Straße.
An der Anlegestelle Murnau-Achele herrscht Feiertagsruhe, es ist Vormittag. Nur ein paar Enten tummeln sich im Wasser.
Das Ausflugsschiffchen, mit dem Touren über den See gemacht werden können, ist unterwegs.
In Seehausen wird noch Tradition gepflegt, eine (passend mit Dirndl gekleidete, barfüßige) Schönheit rudert die Boote nach der Prozession zurück in die Schuppen. Mehr Klischee geht nicht.😁
Angesichts neuer Regentropfen beende ich meine Erkundung in Murnau und fahre weiter zum Kloster Benediktbeuern. Dort war ich bereits 2014 und hatte damals an einer Führung teilgenommen - sehr zu empfehlen!
Leider erlitt das Kloster im vergangenen August während eines Unwetters massive Schäden, die nach und nach beseitigt werden.
Vor dem Marienaltar können Kerzen aufgestellt werden, offensiv wird um Spenden für die Dachsanierung geworben.
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