Neujahr, der erste Tag im Jahr 2020, begrüßte mich mit Sonnenschein - also unternahm ich einen Spaziergang am Marienthaler Bach.
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Klosterteich |
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Hinweisschilder am Baum |
Vorbei am Kloster führt mein Weg aufwärts. Noch immer liegen Bäum quer - ob das Absicht ist? Die sportliche Herausforderung für Wanderer?
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(Zu) wenig Wasser |
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Der Quell"topf" |
Die Quelle selber ist unverändert - noch immer liegt der Deckel einer Tonne raumfüllend darin und versperrt den Blick in die Tiefe. Allerdings ist der Wasserstand weiter zurück gegangen. Zum Vergleich eine Aufnahme vom Januar 2018 und eine vom Februar 2017...
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Januar 2018 |
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Februar 2017 |
Wasser tritt weiterhin erst ca. 20m unterhalb dieser gefassten Quelle aus dem Boden.
Auf die Bank wird sich freiwillig keiner setzen. Dabei liegt sie an einer Wegkreuzung und man kann die Aussicht Richtung Hamm geniessen.
Der Weg führt wieder bergab.
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So entstehen Aussichten |
Der Sturm im Januar 2018 hatte auf dem Hang die Bäume geknickt, die meisten wurden weg geräumt. Deutlich sichtbar: Massen von Fichtennadeln bedecken den Weg, sicherlich werden noch mehr Bäume - diesmal als Opfer des Borkenkäfers - gefällt.
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An der alten Biberfarm |
Der Weg führt an der ehemaligen Biberfarm vorbei auf den Bergbau-Wanderweg, dem ich ein Stück weit folge.
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Buchenwald |
Vom Hümmerich aus mache ich kehrt und komme an einem Weiher vorbei, der seit Jahren verlandet.
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Verlandender Teich |
Die K52 überquere ich und wandere über den alten Wanderweg Nr. 15 zurück zum Kloster. Dieser Weg wird nicht mehr gepflegt. Er führt unterhalb der Bahnlinie des Westerwald-Expresses entlang zum Bahnhalt "Kloster Marienthal".
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Frau kann drumherum klettern |
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Alte Isolatoren |
Die Isolatoren liegen noch nicht so lange im Wald, sie sind Zeugnis, dass nicht nur Porzellan in Selb hergestellt wurde.
Heute noch sind die Tongruben im Westerwald in Betrieb und für ihre Qualität bekannt.
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Keine Bank mehr |
Obwohl es nur knapp über 0°C sind, haben sich hier Eiszapfen gebildet:
Der Weg führt über den Bach, der aus Hilgenroth kommt und kurze Zeit später im Marienthaler Bach mündet. Die Wildschweine fühlen sich hier richtig wohl, das Gelände ist unwegsam, deshalb gehe ich nicht weiter durch den Wald, sondern den Rest der Strecke über die Strasse nach Marienthal.
Dort beende ich meinen Neujahrs-Spaziergang. Zu Hause mache ich mir einen Kaffee und schnell ein paar Waffeln - ein krönender Abschluss!
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