Nein, ich kann mich eher freuen. Auch, wenn es schwer fällt. Manchmal bin ich auch einfach fassungslos. Über uns Menschen und unseren Umgang mit der Natur, von der wir eigentlich ein Teil sein sollen bzw. sind.
Den Klimawandel erlebte ich wieder bei meinem letzten Spaziergang am Bach. Geparkt habe ich am Kloster.
Klosterteich |
Jetzt gehe ich bergan, immer am Bach entlang Richtung Quelle. Noch liegt ein wenig Schnee und verzaubert die Landschaft, bedeckt aber auch Einiges:
Begehbarer Pfad |
Blick zurück |
Die Quelle ist nicht mehr sichtbar |
Vor zwei Jahren sah die Quelle so aus:
5. Februar 2017 |
Bei den derzeitigen Bedingungen traue ich mich allerdings nicht den Hang hinunter.
Bäume liegen quer auf dem Weg |
Da, wo auf dem oberen Bild die Holzstämme liegen, stand im vergangenen Jahr noch das Fragment einer Bank (unteres Bild).
Heute sollte frau schon ortskundig sein, um auf dieser kahlen Fläche die Wege erkennen zu können!
Der Weg nach Volkerzen (rechts) |
Blick zurück Richtung Bach (den Reifenspuren folgen) |
Ich fürchte, dass auch die letzten Fichten nicht mehr lange stehen bleiben:
Hier war mal Wald |
Ein Stück weiter auf dem Weg ist der Schnee schon wieder geschmolzen und ich komme an dem alten Fischweiher mit dem seit Jahren defekten Mönch vorbei:
Der Teich verlandet weiterhin. Absicht? Jetzt im Januar müsste eigentlich Frost herrschen, damit die Feuchtigkeit als Frost im Boden gebunden wird. Statt dessen gibt es "Matschepampe":
Ehrlich gesagt - ich war froh, als ich heile wieder auf dem Parkplatz ankam und habe zu Hause erst einmal einen Kaffee getrunken!
Auf der Arbeit hat uns die Obrigkeit im Januar unsere Weihnachtsgratifikation überreicht. Vier Konfitüren-Proben. Mit den besten Wünschen vom Direktorium. Es war - glaube ich - besser, dass ich nicht da war. Immerhin: die Mini-Gläser lassen sich bestimmt nach dem Leeren weiter verwenden!
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Frohe Weihnachten verbunden mit herzlichem Dank für die gute Zusammenarbeit... |
Die Meinungen gehen unter meinen Kolleg*innen auseinander: von "nette Geste" bis "Beschämend".
P.S.: Das Gendern muss ich noch üben. Es gibt einfach Unterschiede zwischen Mann und Frau, die sich auch durch eine genderneutrale Sprache nicht verdecken lassen. Bitte habt Nachsicht!